In unserer Praxis für Radiologie und interventionelle Schmerztherapie bieten wir Computertomographien (CT) sämtlicher Körperregionen an – präzise, schnell und mit höchstem diagnostischen Anspruch. Zum Einsatz kommt dabei der neue Philips Incisive CT, ein Gerät der neuesten Generation, das innovative Bildgebung mit besonders niedriger Strahlenbelastung verbindet.
Unser Anspruch ist es, Ihnen eine moderne, schonende und zuverlässige Diagnostik zu bieten – egal, ob es um Vorsorge, akute Beschwerden oder chronische Erkrankungen geht.
Radiologie auf höchstem Niveau – für Ihre Gesundheit und Ihre Sicherheit.
Früh erkennen. Sicher handeln.
Lungenkrebs gehört zu den häufigsten und leider auch tödlichsten Krebserkrankungen – vor allem, weil er häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt wird. Die gute Nachricht: Durch moderne Vorsorgeuntersuchungen wie das Niedrig-Dosis-CT der Lunge lässt sich Lungenkrebs heute deutlich früher entdecken – und damit besser behandeln.
In unserer Praxis bieten wir das Niedrig-Dosis-CT der Lunge im Rahmen des Lungenkrebsscreenings gemäß den aktuellen medizinischen Leitlinien in Deutschland an.
Was ist das Lungenkrebsscreening?
Das Lungenkrebsscreening richtet sich gezielt an Menschen mit erhöhtem Risiko – insbesondere langjährige Raucherinnen und Raucher. Mithilfe eines strahlungsarmen Computertomogramms (Low-Dose-CT) können kleinste Lungenveränderungen sichtbar gemacht werden, noch bevor Beschwerden auftreten.
Wer kann teilnehmen?
Laut den Empfehlungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) richtet sich das Screening an:
Ob das Screening für Sie infrage kommt, klären wir gern im persönlichen Gespräch.
Vorteile des Niedrig-Dosis-CT:
Zusatzangebot: Vorsorge mit Ganzkörper-MRT
Neben dem Lungenkrebsscreening bieten wir auch präventive Ganzkörper-MRT-Untersuchungen an. Diese ermöglichen eine strahlungsfreie, umfassende Früherkennung von Erkrankungen nahezu aller Organe – darunter Tumore, Gefäßerkrankungen oder Veränderungen innerer Organe.
Ideal für alle, die sehr genau über ihren Gesundheitszustand informiert sein wollen und frühzeitig vorsorgen möchten.
Früherkennung kann Leben retten. Nutzen Sie die Chancen moderner Radiologie – für Ihre Gesundheit und Ihre Zukunft.
Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gern.

Herzinfarktrisiken früh erkennen – bevor Beschwerden auftreten
Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen nach wie vor zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Häufig entstehen sie schleichend, lange bevor Symptome wie Brustschmerzen oder Atemnot auftreten. Eine Koronarkalkmessung (Calcium-Scoring) kann dabei helfen, Ihr individuelles Herzinfarktrisiko frühzeitig zu erkennen – bevor es zu einem ernsten Ereignis kommt.
In unserer Praxis bieten wir diese wichtige Vorsorgeuntersuchung mittels niedrig dosierter Computertomographie (CT) an – schnell, schmerzfrei und zuverlässig.
Was ist eine Koronarkalkmessung?
Die Koronarkalkmessung dient der Früherkennung von Verkalkungen (Plaques) in den Herzkranzgefäßen. Diese Ablagerungen sind ein Frühzeichen einer koronaren Herzkrankheit (KHK) – der Hauptursache für Herzinfarkt und plötzlichen Herztod.
Mit einem Niedrig-Dosis-CT des Herzens wird die Menge an Kalk in den Koronargefäßen erfasst und zu einem sogenannten Calcium-Score zusammengefasst. Je höher dieser Wert, desto höher ist das individuelle Risiko für eine Herzerkrankung in den kommenden Jahren.
Für wen ist die Untersuchung sinnvoll?
Die Koronarkalkmessung wird besonders empfohlen bei Personen mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko, zum Beispiel:
Wichtig: Die Untersuchung eignet sich besonders zur Vorsorge, bevor erste Symptome auftreten – nicht bei akutem Brustschmerz!
Vorteile der Koronarkalkmessung:
So läuft die Untersuchung ab
Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten. Sie liegen entspannt auf dem CT-Tisch, während Ihr Herz im Bruchteil einer Sekunde bildlich erfasst wird. Die Untersuchung ist nicht invasiv, erfordert keine Vorbereitung und kommt ohne Kontrastmittel aus.
Nach der Untersuchung erhalten Sie von uns den Calcium-Score sowie eine individuelle Einschätzung Ihres kardiovaskulären Risikos. Auf Wunsch leiten wir die Ergebnisse auch direkt an Ihren Hausarzt oder Kardiologen weiter.
Vorsorge ganzheitlich denken: Unser zusätzliches Angebot
Ergänzend zur Koronarkalkmessung bieten wir auch Ganzkörper-MRT-Untersuchungen zur Gesundheitsvorsorge an. Diese ermöglichen eine strahlungsfreie, umfassende Beurteilung Ihres gesamten Körpers – von Gefäßen über Organe bis hin zu möglichen Tumoren. Ideal für eine ganzheitliche Einschätzung Ihres Gesundheitszustands.
Vorsorge bedeutet Sicherheit. Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihr persönliches Herzinfarktrisiko frühzeitig zu erkennen – für ein gutes Gefühl und ein gesundes Leben.
Wir beraten Sie gern persönlich.

Die CT ist eine spezielle Röntgenuntersuchung, mit der detaillierte, überlagerungsfreie Querschnittsbilder der interessierenden Körperregion erstellt werden. Durch spezielle technische Spezifikationen wird die Strahlendosis dabei so niedrig wie möglich gehalten. Der Nutzen der Untersuchung soll dabei immer größer sein als das potentielle Strahlenrisiko.
Für die Untersuchung werden Sie je nach Fragestellung in Rücken- oder (selten) in Bauchlage langsam auf einer weichen Liege durch die große Öffnung des Gerätes bewegt. Es handelt sich hierbei nicht um eine lange, enge Röhre, sondern eher um einen „Ring“, so dass Beklemmungsgefühle durch das Gerät nur sehr selten geäußert werden. Während der Untersuchung sollten sie ganz ruhig und entspannt liegen, Bewegungen vermeiden, ruhig atmen und die Anweisungen zur Ein- und Ausatmung genauestens befolgen. Während der Untersuchung werden Sie durch unser Personal stetig überwacht. Die gesamte Untersuchung dauert ca. 10 Minuten.
Bei bestimmten Fragestellungen kann die Aussagekraft durch die Injektion eines iodhaltigen Kontrastmittels in eine Körpervene erheblich verbessert werden. Hierzu wird eine Kanüle in eine Vene (meist Armvene) gelegt. Bitte beachten Sie, dass manche Befunde überhaupt nur nach Gabe eines Kontrastmittels sichtbar werden. Gelegentlich kann der Radiologe erst während der Untersuchung entscheiden, ob ein Kontrastmittel notwendig ist. Bei bestimmten Untersuchungen ist außerdem meist eine Kontrastierung der Verdauungsorgane durch trinkbares Kontrastmittel erforderlich, welches je nach Anweisung über einen Zeitraum von 0,5 – 3 Stunden vor der Untersuchung langsam getrunken werden muss. Sämtliche von uns verabreichten Kontrastmittel werden im Allgemeinen gut vertragen.
Beim Legen der Venenkanüle oder während der Kontrastmittelinfusion:
Selten Schäden der Haut-, des Gewebes oder der Nerven. Mögliche, u.U. dauerhafte Folgen: Schmerzen, Entzündung, Absterben von Gewebe, Narben sowie Empfindungs-, Funktionsstörungen, Lähmungen.
Nach oraler Kontrastmittelzufuhr:
Selten Durchfall, Blähungen, Krämpfe, Übelkeit oder andere Beschwerden, welche in der Regel von selbst und rasch verschwinden.
Bei Überempfindlichkeiten gegen ein intravenös verabreichtes Kontrastmittel:
Gelegentlich Juckreiz, Hautausschlag, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und ähnlich leichtere Reaktionen, die meist von selbst wieder abklingen.
Sehr selten schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktionen mit Luftnot bis hin zum Herz-Kreislaufschock, die eine weitere intensivmedizinische Behandlung erforderlich machen oder im Extremfall gar bleibende Schäden (z.B. Hirnschäden, Organversagen) verursachen. Allergische Reaktionen können auch noch Stunden nach Gabe eines Kontrastmittels auftreten.
Sehr selten bei schon bestehenden Störungen der Niere bzw. der Schilddrüse Verschlechterung der Nierentätigkeit (bis hin zum dialysepflichtigen Nierenversagen) bzw. Überfunktion der Schilddrüse (im Extremfall thyreotoxische Krise). In den meisten Fällen sind diese Störungen durch Infusionen bzw. Medikamente gut behandelbar.
Im Rahmen spezieller CT-Untersuchungen des Dickdarms:
Sehr selten Verletzungen des Darmes infolge der Einleitung von Luft, Wasser oder Kontrastmittel mittels Darmrohr in den Enddarm.
Die bei einer CT verabreichte Strahlendosis ist gerätespezifisch und je nach Untersuchungsregion unterschiedlich. Bei der CT des Brustkorbes (z.B. Lunge, Brust, Skelett) kann es so z.B. zu einer erhöhten Strahlenbelastung der Brustdrüse kommen. Ein erhöhtes Brustkrebsrisiko ist vor allem bei Kindern und jüngeren Frauen hier nicht ausgeschlossen. Bei Kindern und Jugendlichen ist ein erhöhtes Krebs- bzw. Leukämierisiko nicht vollständig auszuschließen. Bei wiederholten Schädeluntersuchungen ist das Kataraktrisiko (Trübung der Augenlinse/Grauer Star) erhöht. Nutzen und Risiko dieser Untersuchung sind deshalb in Ihrem Fall sorgfältig gegeneinander abgewogen worden. Im Falle einer Schwangerschaft besteht das Risiko einer Schädigung des ungeborenen Kindes durch die Röntgenstrahlen. Teilen Sie deshalb bitte dem Arzt unbedingt mit, falls Sie schwanger sind oder auch nur den Verdacht hegen.
Nichtoperative diagnostische Alternativen zur Computertomographie können die Ultraschalluntersuchung (Sonographie), die Kernspintomographie (ein Verfahren, das mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen Bilder erzeugt), die Szintigraphie (Messung der Strahlenverteilung einer zuvor verabreichten radioaktiven Substanz), ein Kolon-Kontrasteinlauf, eine Koloskopie (sog. Dickdarmspiegelung) oder eine Dünndarmuntersuchung mit Kontrastmittel sein.
Bitte entfernen Sie alle in der Untersuchungsregion liegenden Gegenstände, wie z.B. Uhr, Brille, Hörgerät, Gürtel, Ringe, Geldmünzen, Kleidungsstücke mit Metallteilen, Schlüssel, Kugelschreiber, Haarspangen, Anstecknadeln, Zahnprothesen etc., da diese einerseits die Untersuchung stören, andererseits ggf. Unfälle verursachen können.
Im Falle einer Ablehnung der Untersuchung bzw. der Kontrastmittelgabe ergeben sich u. U. Nachteile für das Untersuchungsergebnis, z.B. Nichterkennung von Krankheiten, etc.