Schmerztherapie
In unserer spezialisierten Praxis haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Menschen mit chronischen oder akuten Schmerzen gezielt und wirksam zu helfen – ohne sofort auf Medikamente oder größere Operationen zurückzugreifen. Mit modernen, schonenden Verfahren aus der interventionellen Schmerztherapie und Mikrotherapie behandeln wir die Ursachen Ihrer Schmerzen direkt und nachhaltig.
Unser Ansatz ist individuell, minimal-invasiv und wissenschaftlich fundiert. Dabei stehen Sie als Patientin oder Patient bei uns im Mittelpunkt: Wir nehmen uns Zeit, hören zu und entwickeln gemeinsam mit Ihnen einen passenden Behandlungsplan.
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum moderner, bildgesteuerter Therapieverfahren, die wir je nach Diagnose gezielt einsetzen – zum Beispiel bei Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfällen, Gelenkbeschwerden, Nervenschmerzen oder arthrosebedingten Schmerzen.
Schmerzfrei leben – mit präziser Nervenbehandlung
Die Periradikuläre Therapie (PRT) ist ein bewährtes, schonendes Verfahren zur gezielten Behandlung von Rückenschmerzen, die durch gereizte oder eingeklemmte Nerven verursacht werden. Durch eine präzise Injektion an die betroffene Nervenwurzel kann die PRT Schmerzen effektiv lindern und Entzündungen hemmen – ganz ohne Operation.
Wann hilft die PRT?
Die Periradikuläre Therapie kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn Nervenwurzeln im Bereich der Wirbelsäule gereizt oder entzündet sind – typischerweise durch:
Patientinnen und Patienten berichten oft von stechenden, brennenden oder ausstrahlenden Schmerzen, die durch klassische Schmerzmittel kaum zu lindern sind. Hier setzt die PRT gezielt an.
So funktioniert die Behandlung
Die PRT ist ein bildgesteuertes Verfahren, das unter hoher Präzision durchgeführt wird. Im Regelfall wird diese in unserer Praxis unter CT-Kontrolle durchgeführt. Auf Wunsch ist die Therapie jedoch auch unter MRT-Kontrolle möglich.
Ihre Vorteile der Periradikulären Therapie
Wie viele Behandlungen sind nötig?
In vielen Fällen reicht bereits eine einzelne PRT aus, um eine spürbare Besserung zu erreichen. Je nach Befund kann eine Serie von bis zu 3 Sitzungen im Abstand von wenigen Tagen sinnvoll sein. Die Wirkung kann dabei über Wochen bis Monate anhalten.
Für wen ist die PRT geeignet?
Die Periradikuläre Therapie eignet sich besonders für Patientinnen und Patienten, die:
Wir beraten Sie gerne persönlich
Wenn Sie unter Rückenschmerzen oder ausstrahlenden Nervenschmerzen leiden, sprechen Sie uns gerne an. Wir beraten Sie umfassend, ob eine Periradikuläre Therapie für Sie geeignet ist – individuell, kompetent und verständlich.
Vereinbaren Sie noch heute bequem einen Termin über unser Buchungsportal oder rufen Sie uns an.
Sanfte Hilfe für gereizte Nerven
Die epidurale Injektion ist eine bewährte, minimal-invasive Behandlungsmethode zur Linderung von Schmerzen, die durch Reizungen oder Entzündungen der Nerven im Bereich der Wirbelsäule entstehen.
Durch die gezielte Injektion von entzündungshemmenden Medikamenten in den sogenannten Epiduralraum – also den Raum rund um das Rückenmark – können Schmerzen effektiv reduziert und eine schnelle Besserung der Beweglichkeit erreicht werden.
Wann wird eine epidurale Injektion eingesetzt?
Diese Therapie eignet sich insbesondere bei:
Typische Beschwerden sind ausstrahlende Schmerzen in Arme oder Beine, ein Ziehen im Rücken, Gefühlsstörungen oder Kribbeln – oft mit Bewegungs- und Schlafproblemen verbunden.
Ablauf der Behandlung
Die epidurale Injektion erfolgt unter bildgebender Kontrolle (meistens CT), um höchste Präzision und Sicherheit zu gewährleisten:
Die Injektion selbst ist gut verträglich und nahezu schmerzfrei. Sie dauert meist nur wenige Minuten. Die epidurale Injektionstherapie kann gut mit einer periradikulären Therapie kombiniert werden.
Was bewirkt die epidurale Injektion?
Viele Patienten berichten bereits nach der ersten Behandlung von einer deutlichen Erleichterung. In manchen Fällen sind 2–3 Injektionen im Abstand von einigen Tagen sinnvoll.
Ihre Vorteile auf einen Blick
Ist die epidurale Injektion für Sie geeignet?
Wenn Sie unter Rückenschmerzen mit Ausstrahlung in Arme oder Beine leiden oder bisherige Behandlungen keine ausreichende Wirkung gezeigt haben, beraten wir Sie individuell und finden gemeinsam mit Ihnen den besten Weg zur Schmerzlinderung.
Sprechen Sie uns an – wir sind für Sie da.
Facettengelenkstherapie (PAT / FAB) – gezielte Hilfe bei Rückenschmerzen
Wenn das Kreuz schmerzt – wir behandeln die Ursache
Chronische Rückenschmerzen – besonders im Bereich der Lenden- oder Halswirbelsäule – entstehen häufig durch Abnutzungserscheinungen der kleinen Wirbelgelenke, den sogenannten Facettengelenken. Diese Gelenke sorgen für die Beweglichkeit und Stabilität unserer Wirbelsäule. Mit zunehmendem Alter oder durch Fehlbelastungen können sie sich entzünden und schmerzhaft verändern.
Die Facettengelenkstherapie ist eine gezielte, schonende Behandlungsmethode, um diese Schmerzen direkt an der Quelle zu lindern – ambulant, ohne Operation und mit hoher Präzision.
Typische Beschwerden bei Facettengelenksyndrom
Viele Betroffene leiden unter dauerhaften oder wiederkehrenden Schmerzen, die mit herkömmlichen Therapien nur schwer zu kontrollieren sind. Genau hier setzt die Facettentherapie an.
So funktioniert die Facettengelenkstherapie
Die Behandlung erfolgt unter bildgebender Kontrolle (z. B. CT oder MRT), um höchste Präzision zu gewährleisten:
1. Diagnostische Infiltration
Nach ausgiebiger Desinfektion der Injektionsstellen werden lokale Betäubungsmittel direkt an die verdächtigen Facettengelenke injiziert. Verschwinden die Schmerzen vorübergehend, ist die Diagnose bestätigt.
2. Therapeutische Injektion
In einem weiteren Schritt wird ein entzündungshemmendes Medikament (z. B. Kortison) injiziert, um Schwellungen zu reduzieren und Ihre Schmerzen nachhaltig zu lindern.
Bei länger anhaltenden Beschwerden können die schmerzleitenden Nervenfasern der Facettengelenke auch mit einer feinen Sonde gezielt verödet (thermisch ausgeschaltet) werden. Diese sogenannte Radiofrequenztherapie kann eine Schmerzfreiheit von mehreren Monaten bis Jahren ermöglichen. Nähere Informationen über die Radiofrequenztherapie/-ablation finden Sie hier. Link einfügen Wirbelsäulentherapie/Radiofrequenzablation
Vorteile der Facettengelenkstherapie
Für wen ist diese Therapie geeignet?
Die Facettengelenkstherapie eignet sich für Patientinnen und Patienten mit:
Wir beraten Sie persönlich und individuell
Leiden Sie unter anhaltenden Rückenschmerzen, bei denen bisherige Behandlungen keine ausreichende Wirkung erzielt haben? Nach einer ausführlichen Diagnostik erklären wir Ihnen alle Optionen verständlich und transparent.
Vereinbaren Sie einen Termin – wir sind für Sie da.
Minimal-invasiv, präzise, effektiv – für mehr Lebensqualität
Chronische Rückenschmerzen, insbesondere im Bereich der Lenden- oder Halswirbelsäule, werden häufig durch den Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke – den sogenannten Facettengelenken – verursacht. Man spricht in diesem Fall vom Facettensyndrom.
Wenn konservative Maßnahmen wie Schmerzmittel, Physiotherapie oder Infiltrationen keine dauerhafte Wirkung zeigen, kann die Facettengelenksverödung (medizinisch: Denervierung) eine wirksame Alternative bieten. Ziel dieser Behandlung ist es, die kleinen schmerzleitenden Nervenfasern in der Umgebung der betroffenen Gelenke gezielt auszuschalten – für eine langfristige Linderung der Schmerzen.
Unsere Methode: Thermische Verödung mittels Radiofrequenz
In unserer Praxis setzen wir auf das bewährte Verfahren der thermischen Denervierung mittels Radiofrequenztechnik. Dabei wird unter bildgebender Kontrolle (CT) nach ausgiebiger Hautdesinfektion und örtlicher Betäubung eine feine Sonde millimetergenau an den betroffenen Nerv geführt. Durch kontrollierte Wärmeimpulse (etwa 90 °C) wird die schmerzleitende Nervenfaser verödet, ohne umliegendes Gewebe zu schädigen.
Diese Methode gilt als besonders:
Alternative Methoden zur Facettenverödung – was ist möglich?
Neben der thermischen Radiofrequenzverödung existieren auch andere Verfahren zur gezielten Ausschaltung schmerzleitender Nervenfasern. Zu diesen gehören:
Kryotherapie (Kälteverödung)
Hierbei werden die Nervenfasern durch kontrolliertes Einfrieren zerstört. Diese Methode kann ebenfalls zur Denervierung eingesetzt werden, ist jedoch in ihrer Steuerbarkeit und Nachhaltigkeit teilweise weniger zuverlässig als die Radiofrequenztherapie.
Chemische Denervierung
Dabei werden bestimmte Substanzen (meistens hochprozentiger Alkohol) in die Nähe der schmerzleitenden Nerven injiziert, um sie zu veröden. Aufgrund möglicher Nebenwirkungen und ungenauer Steuerung wird diese Methode heute nur noch selten und sehr selektiv eingesetzt.
Wichtig zu wissen:
Diese alternativen Verfahren bieten wir in unserer Praxis bewusst nicht an. Aus Überzeugung und auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse konzentrieren wir uns auf die sichere, präzise und gut etablierte Radiofrequenz-Denervierung, da sie in der Regel die besten Langzeitergebnisse bei gleichzeitig hoher Sicherheit bietet.
Für wen ist die Facettengelenksverödung geeignet?
Unsere Behandlung richtet sich an Patientinnen und Patienten mit:
Ihre Vorteile auf einen Blick
Sie möchten wieder schmerzfrei leben?
In einem persönlichen Gespräch beraten wir Sie gerne, ob die Facettengelenksverödung für Ihre Beschwerden geeignet ist. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und entwickeln gemeinsam mit Ihnen einen individuellen Behandlungsplan – kompetent, verständlich und menschlich.
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin – wir sind für Sie da.
Zwei Verfahren, ein Ziel: Ihre Lebensqualität verbessern
Chronische Schmerzen im Rücken, in den Gelenken oder an Nervenstrukturen können das Leben stark beeinträchtigen. Wenn herkömmliche Maßnahmen wie Medikamente oder Physiotherapie nicht ausreichen, kommen moderne, minimal-invasive Verfahren zum Einsatz – darunter die Radiofrequenztherapie.
Dabei stehen uns heute zwei bewährte Methoden zur Verfügung:
Beide Verfahren arbeiten mit gezielten elektrischen Impulsen – doch ihr Wirkprinzip, ihr Ziel und ihre Einsatzgebiete sind unterschiedlich. Wir erklären Ihnen die Unterschiede auf verständliche Weise:
Radiofrequenzneurotomie (thermische Verödung)
Wirkprinzip:
Hierbei wird durch kontrollierte Wärme (ca. 80–90 °C) eine schmerzleitende Nervenfaser gezielt verödet.
Ziel:
Dauerhafte Unterbrechung der Schmerzleitung bei mechanisch bedingten Schmerzen.
Indikationen:
Vorteile:
Gepulste Radiofrequenztherapie (pulsed RF)
Wirkprinzip:
Statt den Nerv zu veröden, wird er durch kurze elektrische Impulse bei niedriger Temperatur (ca. 40–42 °C) beeinflusst.
Ziel:
Schonende Modulation von überaktiven oder gereizten Nerven, ohne sie zu zerstören.
Indikationen:
Vorteile:
Wenn die Ursache von Rückenschmerzen unklar bleibt, hilft präzise Diagnostik weiter.
Viele Menschen leiden unter anhaltenden Rückenschmerzen, für die sich in der Bildgebung (wie MRT oder CT) keine eindeutige Ursache finden lässt. In solchen Fällen ist die sogenannte Diskographie ein wichtiges Verfahren zur Abklärung, ob eine bestimmte Bandscheibe tatsächlich die Schmerzquelle ist.
Die Diskographie dient nicht der Behandlung, sondern der sicheren Diagnose – und ist damit eine wichtige Entscheidungshilfe, etwa vor einer Operation oder gezielten Schmerztherapie.
Was ist eine Diskographie?
Die Diskographie ist eine spezielle, minimal-invasive Röntgenuntersuchung der Bandscheiben. Dabei wird unter CT-Kontrolle Kontrastmittel in eine oder mehrere Bandscheiben gespritzt.
Ziel ist es, gezielt zu testen, ob:
Wie läuft die Untersuchung ab?
Dauer: ca. 20–30 Minuten. Die Untersuchung wird ambulant durchgeführt, danach sollten Sie sich jedoch für den Rest des Tages schonen.
Wann ist eine Diskographie sinnvoll?
Die Diskographie wird nur in sorgfältig ausgewählten Fällen eingesetzt – typischerweise dann, wenn:
Wichtig: Die Diskographie ist kein Routineverfahren, sondern wird individuell und streng indikationsbezogen eingesetzt.
Was zeigt die Diskographie?
Diese Informationen sind entscheidend, um unnötige oder falsche Behandlungen zu vermeiden – und gezielt die beste Therapie für Sie zu wählen.
Vorteile der Diskographie
Was sollten Sie wissen?
Die Diskographie kann – besonders bei geschädigten Bandscheiben – vorübergehend Schmerzen auslösen. Dies ist sogar diagnostisch gewünscht. Die Schmerzen klingen in der Regel rasch wieder ab.
Wie bei jedem Eingriff bestehen geringe Risiken (z. B. Infektion, Blutung, Reizung eines Nerven), die wir vorab ausführlich mit Ihnen besprechen.
Beratung & Durchführung in unserer Praxis
Die Diskographie wird in unserer Praxis ausschließlich nach sorgfältiger Abklärung und individueller Indikationsstellung durchgeführt. Wir beraten Sie ausführlich, ob diese Untersuchung in Ihrem Fall sinnvoll ist – und erklären Ihnen Ablauf, Nutzen und mögliche Alternativen in Ruhe.
Sprechen Sie uns an – wir nehmen Ihre Rückenschmerzen ernst.
Wenn konservative Maßnahmen nicht mehr ausreichen, aber eine Operation vermieden werden soll.
Rückenschmerzen, Ischiasbeschwerden oder Taubheitsgefühle in Armen oder Beinen können ihre Ursache in einer vorgewölbten oder vorgeschobenen Bandscheibe haben. Dabei entsteht Druck im Inneren der Bandscheibe, der auf umliegende Nervenstrukturen wirkt – oft mit erheblichen Beschwerden.
Mit modernen Verfahren der perkutanen Diskusdekompression lässt sich dieser Druck gezielt und schonend senken – ohne offenen chirurgischen Eingriff. In unserer Praxis bieten wir mehrere bewährte Methoden an, individuell abgestimmt auf Ihre Beschwerden und die Anatomie Ihrer Bandscheibe.
Ziel aller Verfahren:
Reduktion des Drucks im Bandscheibenkern → Entlastung gereizter Nerven → Linderung von Schmerz und Missempfindungen
PLDD – Perkutane Laser-Diskusdekompression
Bei der PLDD wird über eine dünne Nadel eine Laserfaser in den Kern der betroffenen Bandscheibe eingeführt. Mittels gezielter Laserpulse wird ein kleiner Anteil des Gewebes verdampft – der Innendruck sinkt.
Vorteile:
Manuelle Diskusdekompression (MDD)
Die manuelle Diskusdekompression ist ein mechanisches Verfahren, bei dem entweder über eine feine Punktionsnadel (Dekompressornadel) abgesaugt oder über eine Fasszange Bandscheibengewebe per Hand entfernt wird. Ziel ist jeweils den erhöhten Innendruck in der Bandscheibe gezielt zu reduzieren.
Der Vorteil der Dekompressornadel liegt im sehr dünnen Außendurchmesser des Instrumentes, der eine Verletzung des Faserringes minimiert. Dadurch können insbesondere sehr junge oder Patienten mit höhenreduziertem Bandscheibenfach effektiv und schonend behandelt werden.
Vorteile:
Was bieten wir in unserer Praxis an?
In unserer Praxis für Radiologie und interventionelle Schmerztherapie bieten wir beide Verfahren zur minimal-invasiven Bandscheibenentlastung an – individuell angepasst an Ihre Beschwerden, Ihre Bildgebung und Ihre Bedürfnisse.
Nach ausführlicher Diagnostik (z. B. MRT, klinische Untersuchung, ggf. Diskographie) entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen, welches Verfahren am besten geeignet ist.
Gemeinsam gegen den Schmerz – schonend und gezielt
Unser Ziel ist es, Ihnen mit möglichst geringem Aufwand eine deutliche Besserung Ihrer Beschwerden zu ermöglichen – ohne Operation, ohne lange Ausfallzeit, aber mit hoher medizinischer Präzision und Sicherheit.
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin – wir beraten Sie persönlich.
Schonende Stabilisierung – für weniger Schmerz und mehr Lebensqualität
Ein plötzlicher Rückenschmerz nach einem kleinen Sturz, beim Heben oder sogar im Schlaf? Bei älteren Menschen oder Patienten mit Osteoporose kann bereits eine geringe Krafteinwirkung zu einem Bruch eines Wirbelkörpers führen – oft schmerzhaft und einschränkend im Alltag. In anderen Fällen entsteht ein solcher Bruch durch Tumorerkrankungen oder Metastasen.
Mit der Vertebroplastie steht allerdings ein minimal-invasives, schmerzlinderndes Verfahren zur Verfügung, das gebrochene Wirbel gezielt stabilisiert, ohne große Operation und mit rascher Erholungszeit.
Was ist eine Vertebroplastie?
Die Vertebroplastie ist ein minimal-invasives Verfahren zur Stabilisierung von Wirbelkörperfrakturen durch eine CT-gesteuerte Einbringung von speziellem Knochenzement in den gebrochenen Wirbel. Der Wirbel wird verfestigt und ein erneuter Einbruch wird verhindert. Nach Aushärtung des Zements tritt in der Regel eine deutliche Besserung der Beschwerden ein, wobei in 80 – 90 % der Fälle eine deutliche Schmerzreduktion und damit in Folge eine verbesserte Mobilisierung erreicht wird.
Wann ist die Vertebroplastie sinnvoll?
Die Vertebroplastie kommt infrage bei:
Ablauf der Behandlung
Der gesamte Eingriff dauert in der Regel 30–60 Minuten und kann bei uns ambulant durchgeführt werden.
Vorteile der Vertebroplastie
Mögliche Risiken (selten)
Wie bei jedem Eingriff gibt es geringe Risiken, über die wir Sie individuell aufklären. Dazu gehören:
Durch sorgfältige Bildkontrolle und viel Erfahrung können wir das Risiko in unserer Praxis auf ein Minimum reduzieren.
Individuelle Beratung in Ihrer spezialisierten Praxis
Nicht jeder Wirbelkörperbruch muss operiert werden. In unserer Praxis für Radiologie und interventionelle Schmerztharepie prüfen wir in jedem Fall sorgfältig, ob eine Vertebroplastie wirklich notwendig und sinnvoll ist – und ob alternative Verfahren infrage kommen.
Wir arbeiten bildgesteuert, präzise und mit modernster Technik, um Ihnen eine schonende und nachhaltige Behandlung zu ermöglichen – mit dem Ziel, dass Sie sich schnell wieder schmerzfrei und sicher bewegen können.
Haben Sie Rückenschmerzen nach einem Sturz?
Lassen Sie einen Wirbelkörperbruch nicht unbehandelt. Je früher die Stabilisierung erfolgt, desto besser sind die Heilungschancen – und desto schneller können Schmerzen gelindert und Folgeschäden vermieden werden.
Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin – wir sind für Sie da.
Ob Schulter, Knie, Hüfte, Wirbelgelenke oder kleine Gelenke: Schmerzen in den Gelenken sind eine der häufigsten Ursachen für Einschränkungen im Alltag. Die Gründe dafür sind vielfältig – Arthrose, Überlastung, Entzündungen oder Folgen von Verletzungen.
In unserer Praxis bieten wir moderne, gezielte interventionelle Gelenktherapien an, die Schmerzen lindern, Entzündungen hemmen und die Gelenkfunktion verbessern können – ohne Operation, oft ambulant und unter bildgebender Kontrolle.
Regenerative Arthrosetherapie mit ACP/PRP – Aktivieren Sie Ihre körpereigenen Heilungskräfte
Natürliche Hilfe bei Gelenkschmerzen und Arthrose
Arthrose ist eine der häufigsten Ursachen für Gelenkschmerzen, Steifigkeit und Bewegungseinschränkungen. Wenn Knorpel und Gelenkstrukturen geschädigt sind, können Schmerzen und Entzündungen den Alltag stark beeinträchtigen.
Mit der modernen ACP-/PRP-Therapie (Autolog Conditioned Plasma / Platelet Rich Plasma) steht heute eine biologische, körpereigene Behandlungsform zur Verfügung, die die natürlichen Regenerationsprozesse des Körpers gezielt anregt – ganz ohne Fremdstoffe, Kortison oder operative Eingriffe.
Was ist ACP / PRP?
ACP bzw. PRP steht für plättchenreiches Plasma, das aus dem eigenen Blut des Patienten gewonnen wird. Dieses Plasma enthält eine besonders hohe Konzentration an Wachstumsfaktoren, Zytokinen und Regenerationsproteinen, die im Körper Entzündungen hemmen und Heilungsprozesse aktivieren.
Bei Arthrose oder Gelenkbeschwerden kann die Injektion von ACP/PRP helfen, den Knorpelstoffwechsel zu stimulieren, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern.
Ablauf der ACP-/PRP-Behandlung
Eine Behandlungsserie umfasst üblicherweise 3–5 Injektionen im Abstand von 1–2 Wochen, abhängig von den Gelenkbeschwerden und dem Arthrosegrad.
Wie wirkt ACP/PRP im Gelenk?
Das plättchenreiche Plasma setzt nach der Injektion hochaktive Wachstumsfaktoren frei, die:
Diese biologische Therapie nutzt somit die natürlichen Heilungskräfte Ihres Körpers, um den degenerativen Prozess zu verlangsamen und die Gelenkfunktion zu erhalten.
Vorteile der ACP-/PRP-Therapie
Wissenschaftliche Studien zur Wirksamkeit von ACP/PRP bei Arthrose
Die Wirksamkeit der PRP-Therapie ist in zahlreichen klinischen Studien und Metaanalysen wissenschaftlich untersucht und belegt worden.
1. Doppelt-blind randomisierte Studie (Smith et al., 2016)
Vergleich PRP vs. Kochsalzlösung bei Kniearthrose.
Ergebnis: Signifikante Reduktion von Schmerzen und Verbesserung der Funktion über 12 Monate.
Quelle: Am J Sports Med. 2016;44(4):884–891
Webadresse: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26831653
2. Meta-Analyse von 14 randomisierten Studien (2019)
Über 1.400 Patienten mit Kniearthrose: PRP zeigte signifikant bessere Ergebnisse als Hyaluronsäure bei Schmerz und Gelenkfunktion (WOMAC, KOOS).
Quelle: Arthroscopy. 2019;35(10):3060–3073
Webadresse: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31422079
3. Vergleichsstudie PRP vs. Hyaluronsäure (Filardo et al., 2015)
PRP führte zu besserer Schmerzlinderung und höherer Patientenzufriedenheit bei Kniearthrose.
Quelle: Am J Sports Med. 2015;43(7):1575–1582
Webadresse: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25977597
4. Systematische Übersichtsarbeit (Bennell et al., 2021)
PRP ist laut aktueller Datenlage sicher, zeigt eine moderate bis gute Wirksamkeit bei Arthrose und kann konventionelle Injektionen ergänzen.
Quelle: Cochrane Database Syst Rev. 2021;5:CD013341
Webadresse: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33999549
5. Langzeitstudie – 2 Jahre Follow-up (Di Martino et al., 2019)
Kniearthrose-Patienten zeigten auch 24 Monate nach PRP-Therapie anhaltende Verbesserungen in Schmerz und Funktion.
Quelle: Am J Sports Med. 2019;47(2):347–354
Webadresse: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30620417
6. Studie zur Sicherheit der PRP-Therapie (Chu et al., 2020)
PRP-Injektionen sind sicher, verursachen keine schweren Nebenwirkungen und führen nur selten zu vorübergehenden lokalen Reizungen.
Quelle: Clin Rheumatol. 2020;39(3):707–719
Webadresse: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31650426
7. Meta-Analyse bei Hüftarthrose (Raeissadat et al., 2021)
PRP zeigte deutliche Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung auch bei Hüftarthrose.
Quelle: BMC Musculoskelet Disord. 2021;22(1):173
Webadresse: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33663473
Wissenschaftliche Bewertung
Regenerative Medizin neu gedacht: Die svF-Stammzelltherapie bei Arthrose
Natürliche Heilung mit körpereigenen Stammzellen
Arthrose ist eine der häufigsten Erkrankungen des Bewegungsapparates und betrifft Millionen Menschen. Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und eine stetige Verschlechterung der Lebensqualität sind die typischen Begleiter dieser Gelenkerkrankung.
Doch die moderne Medizin entwickelt sich weiter – und mit ihr eröffnen sich neue Möglichkeiten, geschädigtes Gelenkgewebe zu regenerieren, anstatt es nur symptomatisch zu behandeln.
Mit der svF-Stammzelltherapie (stromal vascular Fraction) bieten wir in unserer Praxis eine innovative, minimalinvasive Behandlungsmethode an, die auf der Heilkraft Ihrer eigenen Stammzellen und regenerativen Zellen basiert. Ziel dieser Therapie ist es, den natürlichen Reparaturmechanismus Ihres Körpers zu aktivieren, Entzündungen zu reduzieren und die Regeneration des Gelenkknorpels zu fördern.
Was ist die svF-Therapie?
Die svF-Therapie nutzt die sogenannten stromal-vaskulären Fraktionen, die aus dem körpereigenen Fettgewebe gewonnen werden. Dieses Fettgewebe ist eine besonders reiche Quelle an mesenchymalen Stammzellen, Wachstumsfaktoren, Immunzellen und regenerativen Botenstoffen. Diese Zellen haben die Fähigkeit, Gewebe zu reparieren, Entzündungen zu hemmen und die Neubildung von Knorpelzellen anzuregen.
Ablauf der Behandlung
Wirkmechanismus der svF-Stammzelltherapie
Die in der stromal-vaskulären Fraktion enthaltenen Stamm- und Regenerationszellen wirken auf mehreren Ebenen:
Vorteile der svF-Therapie auf einen Blick
Für wen eignet sich die svF-Stammzelltherapie?
Die svF-Therapie kann eine sinnvolle Behandlungsoption sein für Patientinnen und Patienten mit:
Grenzen und Sicherheit
Die svF-Therapie ist ein biologisch sicheres Verfahren, da ausschließlich körpereigene Zellen verwendet werden. Wie bei allen medizinischen Behandlungen gibt es jedoch Grenzen: Bei fortgeschrittener Arthrose mit vollständigem Knorpelverlust oder stark deformierten Gelenken ist die Wirkung eingeschränkt.
Wir beraten Sie individuell, ob diese Therapieform für Ihre Situation sinnvoll ist.
Wissenschaftliche Studien
Die Wirksamkeit und Sicherheit der stromal-vaskulären Fraktion wurde in zahlreichen klinischen Studien und Übersichtsarbeiten untersucht:
1. Prospektive, randomisierte Studie bei Kniearthrose (2024)
Titel: Intraartikuläre Injektion der SVF zur Behandlung der Kniearthrose
66 Patienten; signifikante Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung gegenüber Kontrollgruppe, keine schweren Nebenwirkungen.
Quelle: PubMed ID 40750958
Webadresse: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40750958
2. Systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse (2024)
31 Studien mit über 1.400 Patienten; SVF führte zu signifikanten Verbesserungen bei Schmerz und Gelenkfunktion über 12 Monate.
Quelle: Stem Cell Research & Therapy (2024)
Webadresse: https://stemcellres.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13287-024-04034-2
3. Review bis Mai 2021
9 Studien mit 239 Patienten; zeigte Sicherheit und klinische Wirksamkeit der SVF-Injektion bei Kniearthrose, jedoch noch heterogene Datenlage.
Quelle: PubMed ID 35991523
Webadresse: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35991523
4. Langzeit-Follow-up-Studie über 5 Jahre (2022)
126 Patienten mit Kniearthrose; 60 % der Behandelten zeigten nach 5 Jahren stabile Ergebnisse, deutlich weniger operative Eingriffe erforderlich.
Quelle: Stem Cell Research & Therapy (2022)
Webadresse: https://stemcellres.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13287-022-02788-1
5. Studie mit bildgebender Knorpelanalyse (2023)
Quantitative 3D-MRT-Analyse zeigte signifikante Zunahme von Knorpelvolumen und -dicke nach 12 und 24 Wochen.
Quelle: PubMed ID 36743417
Webadresse: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36743417
6. Multizentrische klinische Studie (2022)
123 Patienten mit Kniearthrose; nach 6 Monaten deutliche Verbesserungen in Schmerz- (VAS) und Funktionsscores (KOOS).
Quelle: Journal of Orthopaedic Surgery and Research (2022)
Webadresse: https://josr-online.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13018-022-03196-0
7. Retrospektive Studie bei 350 Patienten (Hüfte & Knie)
Verbesserte Schmerz- und Beweglichkeitswerte nach 3, 6 und 12 Monaten; keine schwerwiegenden Nebenwirkungen.
Quelle: Journal of Clinical Medicine Research (2021)
Webadresse: https://www.jocmr.org/index.php/JOCMR/article/view/4354
Wissenschaftliche Bewertung und Grenzen
Schonende Schmerztherapie bei Kniearthrose – ohne Operation
Chronische Knieschmerzen, insbesondere bei fortgeschrittener Arthrose, sind für viele Patientinnen und Patienten mit erheblichen Einschränkungen verbunden – im Alltag, beim Gehen oder beim Schlafen. Wenn konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, Medikamente oder Injektionen nicht mehr ausreichen und ein operativer Gelenkersatz noch nicht infrage kommt oder nicht gewünscht ist, kann eine moderne Nervenbehandlung mit Radiofrequenzenergie helfen:
Die Radiofrequenzablation (RFA) der so genannten genikulären Nerven ist ein schonendes, minimalinvasives Verfahren zur gezielten Schmerzlinderung im Bereich des Kniegelenks – ganz ohne Operation.
Was sind genikuläre Nerven – und wie entsteht der Schmerz?
Die genikulären Nerven sind kleine Nervenäste, die das Kniegelenk mit Schmerzreizen versorgen. Bei Arthrose oder anderen degenerativen Erkrankungen können diese Nerven überaktiv werden – die Folge sind dauerhafte Schmerzen, auch wenn die Entzündung im Gelenk selbst bereits abgeklungen ist.
Die Radiofrequenzablation unterbricht gezielt die Schmerzleitung dieser Nerven, ohne das Gelenk selbst zu verändern.
Wie funktioniert die Radiofrequenzablation genau?
Für wen ist die Therapie geeignet?
Die RFA der genikulären Nerven eignet sich besonders für:
Vorteile der Radiofrequenzablation
Bitte beachten Sie:
Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie individuell, ob dieses Verfahren für Sie geeignet ist.
Botulinumtoxin (Botox®) in der interventionellen Schmerztherapie
Gezielte Muskelentspannung bei chronischen Schmerzen – effektiv, langanhaltend, gut verträglich
Botulinumtoxin ist vor allem aus der ästhetischen Medizin bekannt – doch es kann weit mehr. In der interventionellen Schmerztherapie nutzen wir Botox® gezielt als Muskelrelaxans, um chronische Schmerzen zu lindern, die durch anhaltende Muskelverspannungen, Fehlstellungen oder Reizungen entstehen.
Das Präparat wirkt direkt an der Schmerzwurzel – durch die gezielte Blockade überaktiver Muskeln oder Nervenverbindungen. Die Behandlung ist gut verträglich, präzise steuerbar und oft langanhaltend wirksam.
Wann kommt Botulinumtoxin in der Schmerztherapie zum Einsatz?
Wie wirkt Botox bei Schmerzen?
Botulinumtoxin blockiert die Signalübertragung zwischen Nerv und Muskel, sodass sich verspannte Muskelareale entspannen können. Zusätzlich kann Botox auch die Freisetzung von Schmerzbotenstoffen (z. B. Substanz P, CGRP) hemmen – und somit den Schmerzreiz an sich reduzieren.
Die Folge:
Wie läuft die Behandlung ab?
Präzise, schonend und gezielt – unter bildgesteuerter Kontrolle
In vielen Fällen lassen sich Beschwerden, Schwellungen oder unklare Veränderungen erst dann zuverlässig behandeln, wenn eine eindeutige Diagnose vorliegt. Eine Biopsie – also die gezielte Entnahme einer kleinen Gewebeprobe – kann helfen, die Ursache von Beschwerden sicher festzustellen. In unserer Praxis führen wir diese Eingriffe minimalinvasiv und CT-gesteuert durch – präzise, schmerzarm und ambulant.
Die interventionelle Schmerztherapie bietet neben den vorbeschriebenen Schmerztherapien auch Möglichkeiten in der minimal invasiven Behandlung von Tumorerkrankungen.
Knochenschmerzen, die häufigste Komplikation von Knochenmetastasen, werden z.B. durch die Zerstörung der Knochenstruktur, Knochenhautirritationen und Nerveneinengungen hervorgerufen.
Viele Tumore können Metastasen bilden, die sich in verschiedenen Körperteilen ansiedeln können, darunter auch innerhalb der Wirbelsäule.
In unserer Praxis werden verschiedenen Verfahren in der Behandlung von Knochenmetastasen eingesetzt:
Knochenmetastasen in der Wirbelsäule können zu Einengungen des Rückenmarkkanals und der Nervenkanäle führen. Weitere Komplikationen sind Instabilitäten und Frakturen, die es ebenfalls zu vermeiden gilt.
Bei naturgemäß eingeschränkten Möglichkeiten der operativen Sanierung von fortgeschrittenen metastasierten Tumoren sowie bei begrenzter Effizienz der systemischen Chemotherapie und Strahlentherapie, besonders bei rückenmarksnahen Metastasen, können minimalinvasive, radiologisch gesteuerte Interventionen eine therapeutische Option bieten.
Ziel mikrotherapeutischer Interventionen ist dabei neben der lokalen Schmerzreduktion die Zerstörung des aktiven Tumorgewebes, eine lokale Druckentlastung und zuletzt die Vermeidung weiteren Tumorwachstums in dem betroffenen Wirbelkörper.
Die von uns genutzten mikrotherapeutischen Tumortherapien sind in erster Linie als palliative, ergänzende Behandlungen neben den Standardverfahren in der Onkologie anzusehen. Ihre Indikation ist meist gegeben, wenn trotz Standardverfahren Tumore oder Metastasen in Knochen und Wirbelsäule weiterwachsen und Komplikationen drohen.
Ziel dieser Therapien ist eine möglichst effektive Schmerzreduktion zur Verbesserung der Lebensqualität.