RIS Praxis

Schmerztherapie

Schmerz muss kein Dauerzustand sein.

In unserer spezialisierten Praxis haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Menschen mit chronischen oder akuten Schmerzen gezielt und wirksam zu helfen – ohne sofort auf Medikamente oder größere Operationen zurückzugreifen. Mit modernen, schonenden Verfahren aus der interventionellen Schmerztherapie und Mikrotherapie behandeln wir die Ursachen Ihrer Schmerzen direkt und nachhaltig.


Unser Ansatz ist individuell, minimal-invasiv und wissenschaftlich fundiert. Dabei stehen Sie als Patientin oder Patient bei uns im Mittelpunkt: Wir nehmen uns Zeit, hören zu und entwickeln gemeinsam mit Ihnen einen passenden Behandlungsplan.

Wirbelsäulentherapien

Unser Behandlungsspektrum – gezielte Hilfe bei Schmerzen

Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum moderner, bildgesteuerter Therapieverfahren, die wir je nach Diagnose gezielt einsetzen – zum Beispiel bei Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfällen, Gelenkbeschwerden, Nervenschmerzen oder arthrosebedingten Schmerzen.

Schmerzfrei leben – mit präziser Nervenbehandlung

Die Periradikuläre Therapie (PRT) ist ein bewährtes, schonendes Verfahren zur gezielten Behandlung von Rückenschmerzen, die durch gereizte oder eingeklemmte Nerven verursacht werden. Durch eine präzise Injektion an die betroffene Nervenwurzel kann die PRT Schmerzen effektiv lindern und Entzündungen hemmen – ganz ohne Operation.

Wann hilft die PRT?

Die Periradikuläre Therapie kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn Nervenwurzeln im Bereich der Wirbelsäule gereizt oder entzündet sind – typischerweise durch:

  • Bandscheibenvorfall oder -vorwölbung
  • Spinalkanalverengung (Stenose)
  • Eingeengte Nervenkanäle
  • Arthrose der kleinen Wirbelgelenke
  • Nervenwurzelreizsyndrome mit Ausstrahlung in Arm oder Bein (z.B. Ischialgie)

Patientinnen und Patienten berichten oft von stechenden, brennenden oder ausstrahlenden Schmerzen, die durch klassische Schmerzmittel kaum zu lindern sind. Hier setzt die PRT gezielt an.

So funktioniert die Behandlung

Die PRT ist ein bildgesteuertes Verfahren, das unter hoher Präzision durchgeführt wird. Im Regelfall wird diese in unserer Praxis unter CT-Kontrolle durchgeführt. Auf Wunsch ist die Therapie jedoch auch unter MRT-Kontrolle möglich.

  • Lokalisation der betroffenen Nervenwurzel
    Mithilfe bildgebender Verfahren (MRT oder CT) wird die betroffene Nervenwurzel exakt lokalisiert.
  • Gezielte Injektion
    Nach ausgiebiger Desinfektion und örtlicher Betäubung wird über eine dünne Nadel ein schmerz- und entzündungshemmendes Medikament direkt an den gereizten Nerven geleitet – ganz präzise und nahezu schmerzfrei.
  • Ambulanter Eingriff, kurze Dauer
    Die Behandlung dauert in der Regel nur wenige Minuten und wird ambulant durchgeführt. Eine längere Erholungszeit ist meist nicht notwendig.

Ihre Vorteile der Periradikulären Therapie

  • Präzise, direkte Behandlung an der Schmerzursache
  • Ambulant, minimal-invasiv und gut verträglich
  • Ohne Vollnarkose, ohne Operation
  • Schnelle Linderung von Nervenschmerzen
  • Oft deutlich weniger Bedarf an Schmerzmedikamenten

Wie viele Behandlungen sind nötig?

In vielen Fällen reicht bereits eine einzelne PRT aus, um eine spürbare Besserung zu erreichen. Je nach Befund kann eine Serie von bis zu 3 Sitzungen im Abstand von wenigen Tagen sinnvoll sein. Die Wirkung kann dabei über Wochen bis Monate anhalten.

Für wen ist die PRT geeignet?

Die Periradikuläre Therapie eignet sich besonders für Patientinnen und Patienten, die:

  • unter chronischen oder akuten Rückenschmerzen mit Ausstrahlung leiden
  • bereits konservative Behandlungen ohne Erfolg ausprobiert haben
  • eine Operation vermeiden möchten oder nicht operiert werden können
  • auf starke orale Schmerzmittel verzichten möchten

Wir beraten Sie gerne persönlich

Wenn Sie unter Rückenschmerzen oder ausstrahlenden Nervenschmerzen leiden, sprechen Sie uns gerne an. Wir beraten Sie umfassend, ob eine Periradikuläre Therapie für Sie geeignet ist – individuell, kompetent und verständlich.

Vereinbaren Sie noch heute bequem einen Termin über unser Buchungsportal oder rufen Sie uns an.

Sanfte Hilfe für gereizte Nerven

Die epidurale Injektion ist eine bewährte, minimal-invasive Behandlungsmethode zur Linderung von Schmerzen, die durch Reizungen oder Entzündungen der Nerven im Bereich der Wirbelsäule entstehen.

Durch die gezielte Injektion von entzündungshemmenden Medikamenten in den sogenannten Epiduralraum – also den Raum rund um das Rückenmark – können Schmerzen effektiv reduziert und eine schnelle Besserung der Beweglichkeit erreicht werden.

Wann wird eine epidurale Injektion eingesetzt?

Diese Therapie eignet sich insbesondere bei:

  • Bandscheibenvorfällen oder Vorwölbungen
  • Spinalkanalverengungen (Spinalstenose)
  • Nervenwurzelreizungen (z.B. Ischialgie, Hexenschuss)
  • Arthrosebedingten Rückenschmerzen
  • Schmerzen nach Bandscheibenoperationen

Typische Beschwerden sind ausstrahlende Schmerzen in Arme oder Beine, ein Ziehen im Rücken, Gefühlsstörungen oder Kribbeln – oft mit Bewegungs- und Schlafproblemen verbunden.

Ablauf der Behandlung

Die epidurale Injektion erfolgt unter bildgebender Kontrolle (meistens CT), um höchste Präzision und Sicherheit zu gewährleisten:

  • Exakte Lokalisierung der betroffenen Region an der Wirbelsäule
  • Sorgfältige Desinfektion und örtliche Betäubung der Haut
  • Lokale Injektion von Medikamenten (in der Regel bestehend aus einem Lokalanästhetikum und einem entzündungshemmenden Präparat wie Kortison) direkt in den Epiduralraum
  • Beobachtung für kurze Zeit nach der Behandlung

Die Injektion selbst ist gut verträglich und nahezu schmerzfrei. Sie dauert meist nur wenige Minuten. Die epidurale Injektionstherapie kann gut mit einer periradikulären Therapie kombiniert werden.

Was bewirkt die epidurale Injektion?

  • Entzündungshemmung im Bereich gereizter Nerven
  • Abschwellung von Gewebe rund um die Nervenwurzel
  • Schmerzlinderung direkt an der Ursache
  • Bessere Beweglichkeit und Lebensqualität im Alltag

Viele Patienten berichten bereits nach der ersten Behandlung von einer deutlichen Erleichterung. In manchen Fällen sind 2–3 Injektionen im Abstand von einigen Tagen sinnvoll.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Minimal-invasiv & ambulant – kein Klinikaufenthalt notwendig
  • Präzise Behandlung unter Bildkontrolle
  • Schnelle Schmerzlinderung bei ausstrahlenden Beschwerden
  • Weniger Medikamente, mehr Lebensqualität
  • Alternative zur Operation bei bestimmten Rückenproblemen

Ist die epidurale Injektion für Sie geeignet?

Wenn Sie unter Rückenschmerzen mit Ausstrahlung in Arme oder Beine leiden oder bisherige Behandlungen keine ausreichende Wirkung gezeigt haben, beraten wir Sie individuell und finden gemeinsam mit Ihnen den besten Weg zur Schmerzlinderung.

Sprechen Sie uns an – wir sind für Sie da.

Facettengelenkstherapie (PAT / FAB) – gezielte Hilfe bei Rückenschmerzen

Wenn das Kreuz schmerzt – wir behandeln die Ursache

Chronische Rückenschmerzen – besonders im Bereich der Lenden- oder Halswirbelsäule – entstehen häufig durch Abnutzungserscheinungen der kleinen Wirbelgelenke, den sogenannten Facettengelenken. Diese Gelenke sorgen für die Beweglichkeit und Stabilität unserer Wirbelsäule. Mit zunehmendem Alter oder durch Fehlbelastungen können sie sich entzünden und schmerzhaft verändern.

Die Facettengelenkstherapie ist eine gezielte, schonende Behandlungsmethode, um diese Schmerzen direkt an der Quelle zu lindern – ambulant, ohne Operation und mit hoher Präzision.

Typische Beschwerden bei Facettengelenksyndrom

  • Tiefe, dumpfe Rückenschmerzen – häufig im Kreuz oder Nacken
  • Schmerzen, die sich bei Bewegung, Sitzen oder Stehen verstärken
  • Morgensteifigkeit oder Einschränkungen bei alltäglichen Bewegungen
  • Keine oder nur geringe Ausstrahlung in Arme oder Beine

Viele Betroffene leiden unter dauerhaften oder wiederkehrenden Schmerzen, die mit herkömmlichen Therapien nur schwer zu kontrollieren sind. Genau hier setzt die Facettentherapie an.

So funktioniert die Facettengelenkstherapie

Die Behandlung erfolgt unter bildgebender Kontrolle (z.B. CT oder MRT), um höchste Präzision zu gewährleisten:

1. Diagnostische Infiltration

Nach ausgiebiger Desinfektion der Injektionsstellen werden lokale Betäubungsmittel direkt an die verdächtigen Facettengelenke injiziert. Verschwinden die Schmerzen vorübergehend, ist die Diagnose bestätigt.

2. Therapeutische Injektion

In einem weiteren Schritt wird ein entzündungshemmendes Medikament (z.B. Kortison) injiziert, um Schwellungen zu reduzieren und Ihre Schmerzen nachhaltig zu lindern.

Bei länger anhaltenden Beschwerden können die schmerzleitenden Nervenfasern der Facettengelenke auch mit einer feinen Sonde gezielt verödet (thermisch ausgeschaltet) werden. Diese sogenannte Radiofrequenztherapie kann eine Schmerzfreiheit von mehreren Monaten bis Jahren ermöglichen. Nähere Informationen über die Radiofrequenztherapie/-ablation finden Sie hier. Link einfügen Wirbelsäulentherapie/Radiofrequenzablation

Vorteile der Facettengelenkstherapie

  • Gezielte Behandlung der Schmerzursache
  • Minimal-invasiv und ambulant durchführbar
  • Keine Vollnarkose oder Operation notwendig
  • Schnelle Wirkung und gute Langzeitergebnisse
  • Reduktion von Schmerzmitteln möglich

Für wen ist diese Therapie geeignet?

Die Facettengelenkstherapie eignet sich für Patientinnen und Patienten mit:

  • Verschleißbedingten Rückenschmerzen (Facettensyndrom)
  • Chronischen Beschwerden nach Bandscheibenvorfall oder Operation
  • Rückenschmerzen ohne klare neurologische Ursache
  • Erfolglosen konservativen Therapieversuchen

Wir beraten Sie persönlich und individuell

Leiden Sie unter anhaltenden Rückenschmerzen, bei denen bisherige Behandlungen keine ausreichende Wirkung erzielt haben? Nach einer ausführlichen Diagnostik erklären wir Ihnen alle Optionen verständlich und transparent.

Vereinbaren Sie einen Termin – wir sind für Sie da.

Minimal-invasiv, präzise, effektiv – für mehr Lebensqualität

Chronische Rückenschmerzen, insbesondere im Bereich der Lenden- oder Halswirbelsäule, werden häufig durch den Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke – den sogenannten Facettengelenken – verursacht. Man spricht in diesem Fall vom Facettensyndrom.

Wenn konservative Maßnahmen wie Schmerzmittel, Physiotherapie oder Infiltrationen keine dauerhafte Wirkung zeigen, kann die Facettengelenksverödung (medizinisch: Denervierung) eine wirksame Alternative bieten. Ziel dieser Behandlung ist es, die kleinen schmerzleitenden Nervenfasern in der Umgebung der betroffenen Gelenke gezielt auszuschalten – für eine langfristige Linderung der Schmerzen.

Unsere Methode: Thermische Verödung mittels Radiofrequenz

In unserer Praxis setzen wir auf das bewährte Verfahren der thermischen Denervierung mittels Radiofrequenztechnik. Dabei wird unter bildgebender Kontrolle (CT) nach ausgiebiger Hautdesinfektion und örtlicher Betäubung eine feine Sonde millimetergenau an den betroffenen Nerv geführt. Durch kontrollierte Wärmeimpulse (etwa 90°C) wird die schmerzleitende Nervenfaser verödet, ohne umliegendes Gewebe zu schädigen.

Diese Methode gilt als besonders:

  • präzise und sicher,
  • ambulant durchführbar,
  • gut verträglich,
  • langanhaltend wirksam (6–18 Monate oder länger).

Alternative Methoden zur Facettenverödung – was ist möglich?

Neben der thermischen Radiofrequenzverödung existieren auch andere Verfahren zur gezielten Ausschaltung schmerzleitender Nervenfasern. Zu diesen gehören:

Kryotherapie (Kälteverödung)

Hierbei werden die Nervenfasern durch kontrolliertes Einfrieren zerstört. Diese Methode kann ebenfalls zur Denervierung eingesetzt werden, ist jedoch in ihrer Steuerbarkeit und Nachhaltigkeit teilweise weniger zuverlässig als die Radiofrequenztherapie.

Chemische Denervierung

Dabei werden bestimmte Substanzen (meistens hochprozentiger Alkohol) in die Nähe der schmerzleitenden Nerven injiziert, um sie zu veröden. Aufgrund möglicher Nebenwirkungen und ungenauer Steuerung wird diese Methode heute nur noch selten und sehr selektiv eingesetzt.

Wichtig zu wissen:
Diese alternativen Verfahren bieten wir in unserer Praxis bewusst nicht an. Aus Überzeugung und auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse konzentrieren wir uns auf die sichere, präzise und gut etablierte Radiofrequenz-Denervierung, da sie in der Regel die besten Langzeitergebnisse bei gleichzeitig hoher Sicherheit bietet.

Für wen ist die Facettengelenksverödung geeignet?

Unsere Behandlung richtet sich an Patientinnen und Patienten mit:

  • Chronischen Rückenschmerzen ohne klare Bandscheibenbeteiligung
  • Gesichertem Facettengelenkverschleiß (durch Bildgebung und Testinfiltrationen)
  • Unzureichender Wirkung konservativer Maßnahmen
  • Wunsch nach wirksamer Schmerzlinderung ohne Operation

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Ambulant und minimal-invasiv
  • Ohne Vollnarkose, ohne OP
  • Hohe Präzision durch bildgesteuerte Durchführung
  • Deutlich weniger Schmerzmittel notwendig
  • Langanhaltende Wirkung (häufig 618 Monate)
  • Wiederholbar bei erneutem Auftreten der Beschwerden

Sie möchten wieder schmerzfrei leben?

In einem persönlichen Gespräch beraten wir Sie gerne, ob die Facettengelenksverödung für Ihre Beschwerden geeignet ist. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und entwickeln gemeinsam mit Ihnen einen individuellen Behandlungsplan – kompetent, verständlich und menschlich.

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin – wir sind für Sie da.

Zwei Verfahren, ein Ziel: Ihre Lebensqualität verbessern

Chronische Schmerzen im Rücken, in den Gelenken oder an Nervenstrukturen können das Leben stark beeinträchtigen. Wenn herkömmliche Maßnahmen wie Medikamente oder Physiotherapie nicht ausreichen, kommen moderne, minimal-invasive Verfahren zum Einsatz – darunter die Radiofrequenztherapie.

Dabei stehen uns heute zwei bewährte Methoden zur Verfügung:

  • Radiofrequenzneurotomie (thermische Verödung)
  • gepulste Radiofrequenztherapie (pulsed RF)

Beide Verfahren arbeiten mit gezielten elektrischen Impulsen – doch ihr Wirkprinzip, ihr Ziel und ihre Einsatzgebiete sind unterschiedlich. Wir erklären Ihnen die Unterschiede auf verständliche Weise:

Radiofrequenzneurotomie (thermische Verödung)

Wirkprinzip:

Hierbei wird durch kontrollierte Wärme (ca. 80–90°C) eine schmerzleitende Nervenfaser gezielt verödet.

Ziel:

Dauerhafte Unterbrechung der Schmerzleitung bei mechanisch bedingten Schmerzen.

Indikationen:

  • Facettengelenksyndrom (verschleißbedingte Rückenschmerzen)
  • ISG-Syndrom (Iliosakralgelenksbeschwerden)
  • Wiederkehrende Schmerzen nach Bandscheiben-OP
  • Chronische, nicht ausstrahlende Rückenschmerzen

Vorteile:

  • Lang anhaltende Schmerzlinderung (6–18 Monate oder länger)
  • Präzise und sicher unter Bildkontrolle durchgeführt
  • Ambulant, ohne Vollnarkose
  • Reduktion oder Verzicht auf Schmerzmedikamente

Gepulste Radiofrequenztherapie (pulsed RF)

Wirkprinzip:

Statt den Nerv zu veröden, wird er durch kurze elektrische Impulse bei niedriger Temperatur (ca. 40–42°C) beeinflusst.

Ziel:

Schonende Modulation von überaktiven oder gereizten Nerven, ohne sie zu zerstören.

Indikationen:

  • Nervenwurzelreizungen bei Bandscheibenvorfall oder Spinalkanalverengung
  • Neuropathische Schmerzen (z.B. nach Gürtelrose, Trigeminusneuralgie)
  • Ischiasbeschwerden mit Nervenirritation
  • Komplexe regionale Schmerzsyndrome (CRPS)

Vorteile:

  • Nerv bleibt erhalten – keine Zerstörung
  • Sehr gut verträglich, auch bei empfindlichen Nerven
  • Ambulant durchführbar
  • Wiederholbar bei Bedarf

Wenn die Ursache von Rückenschmerzen unklar bleibt, hilft präzise Diagnostik weiter.

Viele Menschen leiden unter anhaltenden Rückenschmerzen, für die sich in der Bildgebung (wie MRT oder CT) keine eindeutige Ursache finden lässt. In solchen Fällen ist die sogenannte Diskographie ein wichtiges Verfahren zur Abklärung, ob eine bestimmte Bandscheibe tatsächlich die Schmerzquelle ist.

Die Diskographie dient nicht der Behandlung, sondern der sicheren Diagnose – und ist damit eine wichtige Entscheidungshilfe, etwa vor einer Operation oder gezielten Schmerztherapie.

Was ist eine Diskographie?

Die Diskographie ist eine spezielle, minimal-invasive Röntgenuntersuchung der Bandscheiben. Dabei wird unter CT-Kontrolle Kontrastmittel in eine oder mehrere Bandscheiben gespritzt.

Ziel ist es, gezielt zu testen, ob:

  • eine bestimmte Bandscheibe die Schmerzursache ist (sog. provokative Diskographie)
  • die Bandscheibe geschädigt oder intakt ist
  • eine Operation notwendig oder sinnvoll sein könnte

Wie läuft die Untersuchung ab?

  • Lagerung und Vorbereitung
    Sie liegen in Bauchlage. Die Haut wird lokal betäubt und steril abgedeckt.
  • Einführen einer feinen Nadel
    Unter Röntgenkontrolle wird eine dünne Nadel in den Kern der Bandscheibe eingeführt.
  • Injektion von Kontrastmittel
    Das Kontrastmittel füllt den inneren Bandscheibenkern. Dabei wird beobachtet, ob der Schmerz reproduziert wird (typisch für eine geschädigte, schmerzhafte Bandscheibe) und wie sich das Kontrastmittel verteilt (zur Beurteilung der Struktur).
  • Im Anschluss: CT-Kontrolle
    Eine CT-Aufnahme zeigt exakt, wie stark die Bandscheibe geschädigt ist.

Dauer: ca. 20–30 Minuten. Die Untersuchung wird ambulant durchgeführt, danach sollten Sie sich jedoch für den Rest des Tages schonen.

Wann ist eine Diskographie sinnvoll?

Die Diskographie wird nur in sorgfältig ausgewählten Fällen eingesetzt – typischerweise dann, wenn:

  • chronische Rückenschmerzen trotz MRT/CT nicht eindeutig erklärbar sind
  • ein konkreter Operationsentschluss vorbereitet werden soll
  • vor einer möglichen Bandscheibenprothese oder Versteifungsoperation die Schmerzquelle eindeutig identifiziert werden muss
  • eine Entscheidung über die gezielte Schmerztherapie (z.B. Nervenverödung) ansteht

Wichtig: Die Diskographie ist kein Routineverfahren, sondern wird individuell und streng indikationsbezogen eingesetzt.

Was zeigt die Diskographie?

  • Ist die Bandscheibe schmerzhaft verändert – oder nur altersentsprechend?
  • Reagiert sie bei Druck mit dem bekannten Schmerz – oder bleibt sie unauffällig?
  • Sind benachbarte Bandscheiben ebenfalls betroffen?
  • Wie stark ist der strukturelle Schaden?

Diese Informationen sind entscheidend, um unnötige oder falsche Behandlungen zu vermeiden – und gezielt die beste Therapie für Sie zu wählen.

Vorteile der Diskographie

  • Klare Identifikation der Schmerzquelle
  • Differenzierung zwischen schmerzhafter und nicht-schmerzhafter Bandscheibe
  • Entscheidungsgrundlage für OP oder interventionelle Therapie
  • Exakte bildgebende Darstellung des Bandscheibenschadens
  • Ambulant und unter örtlicher Betäubung durchführbar

Was sollten Sie wissen?

Die Diskographie kann – besonders bei geschädigten Bandscheiben – vorübergehend Schmerzen auslösen. Dies ist sogar diagnostisch gewünscht. Die Schmerzen klingen in der Regel rasch wieder ab.

Wie bei jedem Eingriff bestehen geringe Risiken (z.B. Infektion, Blutung, Reizung eines Nerven), die wir vorab ausführlich mit Ihnen besprechen.

Beratung & Durchführung in unserer Praxis

Die Diskographie wird in unserer Praxis ausschließlich nach sorgfältiger Abklärung und individueller Indikationsstellung durchgeführt. Wir beraten Sie ausführlich, ob diese Untersuchung in Ihrem Fall sinnvoll ist – und erklären Ihnen Ablauf, Nutzen und mögliche Alternativen in Ruhe.

Sprechen Sie uns an – wir nehmen Ihre Rückenschmerzen ernst.

Wenn konservative Maßnahmen nicht mehr ausreichen, aber eine Operation vermieden werden soll.

Rückenschmerzen, Ischiasbeschwerden oder Taubheitsgefühle in Armen oder Beinen können ihre Ursache in einer vorgewölbten oder vorgeschobenen Bandscheibe haben. Dabei entsteht Druck im Inneren der Bandscheibe, der auf umliegende Nervenstrukturen wirkt – oft mit erheblichen Beschwerden.

Mit modernen Verfahren der perkutanen Diskusdekompression lässt sich dieser Druck gezielt und schonend senken – ohne offenen chirurgischen Eingriff. In unserer Praxis bieten wir mehrere bewährte Methoden an, individuell abgestimmt auf Ihre Beschwerden und die Anatomie Ihrer Bandscheibe.

Ziel aller Verfahren:

Reduktion des Drucks im Bandscheibenkern Entlastung gereizter Nerven Linderung von Schmerz und Missempfindungen

PLDD – Perkutane Laser-Diskusdekompression

Bei der PLDD wird über eine dünne Nadel eine Laserfaser in den Kern der betroffenen Bandscheibe eingeführt. Mittels gezielter Laserpulse wird ein kleiner Anteil des Gewebes verdampft – der Innendruck sinkt.

Vorteile:

  • Präzise, steuerbare Gewebeverkleinerung
  • Ambulant, ohne Vollnarkose
  • Geringe Belastung und kurze Erholungszeit
  • Ideal bei weichen Vorwölbungen ohne Sequester

Manuelle Diskusdekompression (MDD)

Die manuelle Diskusdekompression ist ein mechanisches Verfahren, bei dem entweder über eine feine Punktionsnadel (Dekompressornadel) abgesaugt oder über eine Fasszange Bandscheibengewebe per Hand entfernt wird. Ziel ist jeweils den erhöhten Innendruck in der Bandscheibe gezielt zu reduzieren.

Der Vorteil der Dekompressornadel liegt im sehr dünnen Außendurchmesser des Instrumentes, der eine Verletzung des Faserringes minimiert. Dadurch können insbesondere sehr junge oder Patienten mit höhenreduziertem Bandscheibenfach effektiv und schonend behandelt werden.

Vorteile:

  • Sehr schonend und risikoarm
  • Kein thermisches oder mechanisches Trauma
  • Ambulanter Eingriff, in Lokalanästhesie
  • Kosteneffizient und zuverlässig

Was bieten wir in unserer Praxis an?

In unserer Praxis für Radiologie und interventionelle Schmerztherapie bieten wir beide Verfahren zur minimal-invasiven Bandscheibenentlastung an – individuell angepasst an Ihre Beschwerden, Ihre Bildgebung und Ihre Bedürfnisse.

Nach ausführlicher Diagnostik (z.B. MRT, klinische Untersuchung, ggf. Diskographie) entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen, welches Verfahren am besten geeignet ist.

Gemeinsam gegen den Schmerz – schonend und gezielt

Unser Ziel ist es, Ihnen mit möglichst geringem Aufwand eine deutliche Besserung Ihrer Beschwerden zu ermöglichen – ohne Operation, ohne lange Ausfallzeit, aber mit hoher medizinischer Präzision und Sicherheit.

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin – wir beraten Sie persönlich.

Schonende Stabilisierung – für weniger Schmerz und mehr Lebensqualität

Ein plötzlicher Rückenschmerz nach einem kleinen Sturz, beim Heben oder sogar im Schlaf? Bei älteren Menschen oder Patienten mit Osteoporose kann bereits eine geringe Krafteinwirkung zu einem Bruch eines Wirbelkörpers führen – oft schmerzhaft und einschränkend im Alltag. In anderen Fällen entsteht ein solcher Bruch durch Tumorerkrankungen oder Metastasen.

Mit der Vertebroplastie steht allerdings ein minimal-invasives, schmerzlinderndes Verfahren zur Verfügung, das gebrochene Wirbel gezielt stabilisiert, ohne große Operation und mit rascher Erholungszeit.

Was ist eine Vertebroplastie?

Die Vertebroplastie ist ein minimal-invasives Verfahren zur Stabilisierung von Wirbelkörperfrakturen durch eine CT-gesteuerte Einbringung von speziellem Knochenzement in den gebrochenen Wirbel. Der Wirbel wird verfestigt und ein erneuter Einbruch wird verhindert. Nach Aushärtung des Zements tritt in der Regel eine deutliche Besserung der Beschwerden ein, wobei in 80 – 90 % der Fälle eine deutliche Schmerzreduktion und damit in Folge eine verbesserte Mobilisierung erreicht wird.

Wann ist die Vertebroplastie sinnvoll?

Die Vertebroplastie kommt infrage bei:

  • Frischen osteoporotischen Wirbelkörperbrüchen
  • Kompressionsfrakturen (z.B. nach Sturz)
  • Tumorbedingten Wirbeleinbrüchen (z.B. bei Metastasen)
  • Starken Rückenschmerzen, die sich nicht ausreichend durch Schmerzmittel, Schonung oder Korsett lindern lassen
  • Ziel: Schmerzlinderung und Verhinderung einer Fehlstatik

Ablauf der Behandlung

  • Bildgesteuerte Planung (MRT oder CT)
  • Lokalanästhesie oder leichte Sedierung
  • Ausgiebige Hautdesinfektion und steriles Abdecken
  • Punktieren des betroffenen Wirbels mit feinen Kanülen unter CT-Kontrolle
  • Injektion von Spezialzement in den gebrochenen Wirbel unter CT-Kontrolle
  • Verfestigung des Wirbels in seiner neuen Form

Der gesamte Eingriff dauert in der Regel 30–60 Minuten und kann bei uns ambulant durchgeführt werden.

Vorteile der Vertebroplastie

  • Schnelle Schmerzlinderung – oft bereits direkt nach dem Eingriff
  • Stabilisierung des Wirbels – verhindert Fortschreiten der Fraktur
  • Vermeidung einer großen Operation
  • Minimal-invasiv, gewebeschonend, mit kurzer Erholungszeit

Mögliche Risiken (selten)

Wie bei jedem Eingriff gibt es geringe Risiken, über die wir Sie individuell aufklären. Dazu gehören:

  • Austritt von Zement aus dem Wirbel
  • Vorübergehende Schmerzverstärkung
  • Sehr selten: Infektionen oder allergische Reaktionen
  • Mögliche (Anschluss-)Frakturen benachbarter Wirbelkörper im weiteren zeitlichen Verlauf

Durch sorgfältige Bildkontrolle und viel Erfahrung können wir das Risiko in unserer Praxis auf ein Minimum reduzieren.

Individuelle Beratung in Ihrer spezialisierten Praxis

Nicht jeder Wirbelkörperbruch muss operiert werden. In unserer Praxis für Radiologie und interventionelle Schmerztharepie prüfen wir in jedem Fall sorgfältig, ob eine Vertebroplastie wirklich notwendig und sinnvoll ist – und ob alternative Verfahren infrage kommen.

Wir arbeiten bildgesteuert, präzise und mit modernster Technik, um Ihnen eine schonende und nachhaltige Behandlung zu ermöglichen – mit dem Ziel, dass Sie sich schnell wieder schmerzfrei und sicher bewegen können.

Haben Sie Rückenschmerzen nach einem Sturz?

Lassen Sie einen Wirbelkörperbruch nicht unbehandelt. Je früher die Stabilisierung erfolgt, desto besser sind die Heilungschancen – und desto schneller können Schmerzen gelindert und Folgeschäden vermieden werden.

Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin – wir sind für Sie da.

Gelenktherapien

Beweglich bleiben – ohne Operation


Ob Schulter, Knie, Hüfte, Wirbelgelenke oder kleine Gelenke: Schmerzen in den Gelenken sind eine der häufigsten Ursachen für Einschränkungen im Alltag. Die Gründe dafür sind vielfältig – Arthrose, Überlastung, Entzündungen oder Folgen von Verletzungen.

In unserer Praxis bieten wir moderne, gezielte interventionelle Gelenktherapien an, die Schmerzen lindern, Entzündungen hemmen und die Gelenkfunktion verbessern können – ohne Operation, oft ambulant und unter bildgebender Kontrolle.

Regenerative Arthrosetherapie mit ACP/PRP – Aktivieren Sie Ihre körpereigenen Heilungskräfte

Natürliche Hilfe bei Gelenkschmerzen und Arthrose

Arthrose ist eine der häufigsten Ursachen für Gelenkschmerzen, Steifigkeit und Bewegungseinschränkungen. Wenn Knorpel und Gelenkstrukturen geschädigt sind, können Schmerzen und Entzündungen den Alltag stark beeinträchtigen.

Mit der modernen ACP-/PRP-Therapie (Autolog Conditioned Plasma / Platelet Rich Plasma) steht heute eine biologische, körpereigene Behandlungsform zur Verfügung, die die natürlichen Regenerationsprozesse des Körpers gezielt anregt – ganz ohne Fremdstoffe, Kortison oder operative Eingriffe.

Was ist ACP / PRP?

ACP bzw. PRP steht für plättchenreiches Plasma, das aus dem eigenen Blut des Patienten gewonnen wird. Dieses Plasma enthält eine besonders hohe Konzentration an Wachstumsfaktoren, Zytokinen und Regenerationsproteinen, die im Körper Entzündungen hemmen und Heilungsprozesse aktivieren.

Bei Arthrose oder Gelenkbeschwerden kann die Injektion von ACP/PRP helfen, den Knorpelstoffwechsel zu stimulieren, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern.

Ablauf der ACP-/PRP-Behandlung

  • Blutentnahme:
    Es wird eine kleine Menge Blut aus der Armvene entnommen (ähnlich wie bei einer Blutabnahme zur Laboruntersuchung).
  • Aufbereitung:
    Das Blut wird in einer speziellen Zentrifuge aufbereitet. Dabei wird das plättchenreiche Plasma (PRP) vom übrigen Blut getrennt. Dieses Plasma ist besonders reich an Wachstumsfaktoren (z. B. PDGF, TGF-β, VEGF), die regenerative Prozesse im Gewebe anregen.
  • Injektion:
    Das gewonnene PRP wird unter sterilen Bedingungen direkt in das betroffene Gelenk injiziert.
  • Nachsorge:
    Die Behandlung ist ambulant und in der Regel schmerzarm. Leichte Bewegung ist meist sofort wieder möglich.

Eine Behandlungsserie umfasst üblicherweise 3–5 Injektionen im Abstand von 1–2 Wochen, abhängig von den Gelenkbeschwerden und dem Arthrosegrad.

Wie wirkt ACP/PRP im Gelenk?

Das plättchenreiche Plasma setzt nach der Injektion hochaktive Wachstumsfaktoren frei, die:

  • Entzündungen reduzieren,
  • die Zellregeneration und Durchblutung fördern,
  • den Knorpelstoffwechsel anregen,
  • Schmerzen lindern,
  • und die Beweglichkeit des Gelenks verbessern.

Diese biologische Therapie nutzt somit die natürlichen Heilungskräfte Ihres Körpers, um den degenerativen Prozess zu verlangsamen und die Gelenkfunktion zu erhalten.

Vorteile der ACP-/PRP-Therapie

  • Eigenes biologisches Material – keine Allergien oder Abstoßungsreaktionen
  • Ambulante, minimalinvasive Behandlung
  • Kein Kortison, keine Chemie
  • Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung
  • Förderung der körpereigenen Regeneration
  • Kann operative Eingriffe hinauszögern oder vermeiden

Wissenschaftliche Studien zur Wirksamkeit von ACP/PRP bei Arthrose

Die Wirksamkeit der PRP-Therapie ist in zahlreichen klinischen Studien und Metaanalysen wissenschaftlich untersucht und belegt worden.

1. Doppelt-blind randomisierte Studie (Smith et al., 2016)

Vergleich PRP vs. Kochsalzlösung bei Kniearthrose.
Ergebnis: Signifikante Reduktion von Schmerzen und Verbesserung der Funktion über 12 Monate.
Quelle: Am J Sports Med. 2016;44(4):884–891
Webadresse: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26831653

2. Meta-Analyse von 14 randomisierten Studien (2019)

Über 1.400 Patienten mit Kniearthrose: PRP zeigte signifikant bessere Ergebnisse als Hyaluronsäure bei Schmerz und Gelenkfunktion (WOMAC, KOOS).
Quelle: Arthroscopy. 2019;35(10):3060–3073
Webadresse: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31422079

3. Vergleichsstudie PRP vs. Hyaluronsäure (Filardo et al., 2015)

PRP führte zu besserer Schmerzlinderung und höherer Patientenzufriedenheit bei Kniearthrose.
Quelle: Am J Sports Med. 2015;43(7):1575–1582
Webadresse: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25977597

4. Systematische Übersichtsarbeit (Bennell et al., 2021)

PRP ist laut aktueller Datenlage sicher, zeigt eine moderate bis gute Wirksamkeit bei Arthrose und kann konventionelle Injektionen ergänzen.
Quelle: Cochrane Database Syst Rev. 2021;5:CD013341
Webadresse: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33999549

5. Langzeitstudie – 2 Jahre Follow-up (Di Martino et al., 2019)

Kniearthrose-Patienten zeigten auch 24 Monate nach PRP-Therapie anhaltende Verbesserungen in Schmerz und Funktion.
Quelle: Am J Sports Med. 2019;47(2):347–354
Webadresse: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30620417

6. Studie zur Sicherheit der PRP-Therapie (Chu et al., 2020)

PRP-Injektionen sind sicher, verursachen keine schweren Nebenwirkungen und führen nur selten zu vorübergehenden lokalen Reizungen.
Quelle: Clin Rheumatol. 2020;39(3):707–719
Webadresse: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31650426

7. Meta-Analyse bei Hüftarthrose (Raeissadat et al., 2021)

PRP zeigte deutliche Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung auch bei Hüftarthrose.
Quelle: BMC Musculoskelet Disord. 2021;22(1):173
Webadresse: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33663473

Wissenschaftliche Bewertung

  • PRP ist gut untersucht und sicher.
  • Studien zeigen bessere Ergebnisse als Hyaluronsäure und nachhaltige Wirkung bis zu 24 Monate.
  • Die besten Resultate werden bei frühen bis mittelgradigen Arthrosestadien erreicht.
  • PRP kann entzündliche Schübe dämpfen und den Krankheitsverlauf verlangsamen.
  • Die Wirkung hängt u. a. von Plättchenkonzentration, Arthrosegrad und Behandlungsfrequenz ab.

Regenerative Medizin neu gedacht: Die svF-Stammzelltherapie bei Arthrose

Natürliche Heilung mit körpereigenen Stammzellen

Arthrose ist eine der häufigsten Erkrankungen des Bewegungsapparates und betrifft Millionen Menschen. Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und eine stetige Verschlechterung der Lebensqualität sind die typischen Begleiter dieser Gelenkerkrankung.
Doch die moderne Medizin entwickelt sich weiter – und mit ihr eröffnen sich neue Möglichkeiten, geschädigtes Gelenkgewebe zu regenerieren, anstatt es nur symptomatisch zu behandeln.

Mit der svF-Stammzelltherapie (stromal vascular Fraction) bieten wir in unserer Praxis eine innovative, minimalinvasive Behandlungsmethode an, die auf der Heilkraft Ihrer eigenen Stammzellen und regenerativen Zellen basiert. Ziel dieser Therapie ist es, den natürlichen Reparaturmechanismus Ihres Körpers zu aktivieren, Entzündungen zu reduzieren und die Regeneration des Gelenkknorpels zu fördern.

Was ist die svF-Therapie?

Die svF-Therapie nutzt die sogenannten stromal-vaskulären Fraktionen, die aus dem körpereigenen Fettgewebe gewonnen werden. Dieses Fettgewebe ist eine besonders reiche Quelle an mesenchymalen Stammzellen, Wachstumsfaktoren, Immunzellen und regenerativen Botenstoffen. Diese Zellen haben die Fähigkeit, Gewebe zu reparieren, Entzündungen zu hemmen und die Neubildung von Knorpelzellen anzuregen.

Ablauf der Behandlung

  • Beratung & Diagnostik:
    In einem ausführlichen Vorgespräch und anhand Ihrer MRT-Bilder prüfen wir, ob die svF-Therapie für Sie geeignet ist.
  • Gewinnung des Fettgewebes:
    Unter lokaler Betäubung wird eine kleine Menge Fettgewebe – meist aus dem Bauch- oder Hüftbereich – schonend entnommen.
  • Aufbereitung der Zellen:
    Das entnommene Gewebe wird in einem speziellen, geschlossenen System direkt in der Praxis aufbereitet. Dabei wird die stromal-vaskuläre Fraktion (svF) isoliert – ein Zellkonzentrat mit hoher biologischer Aktivität.
  • Injektion in das betroffene Gelenk:
    Das aufbereitete Zellkonzentrat wird unter sterilen Bedingungen gezielt in das erkrankte Gelenk injiziert. Dort entfalten die Zellen ihre regenerativen Effekte, fördern die Heilung des Knorpelgewebes und verbessern die Gelenkfunktion.
  • Nachsorge:
    Nach der Behandlung sollten körperlich belastende Aktivitäten für einige Tage vermieden werden. In der Regel kann der normale Alltag jedoch schnell wieder aufgenommen werden.

Wirkmechanismus der svF-Stammzelltherapie

Die in der stromal-vaskulären Fraktion enthaltenen Stamm- und Regenerationszellen wirken auf mehreren Ebenen:

  • Entzündungshemmung: Hemmung entzündlicher Prozesse im Gelenk
  • Regeneration: Aktivierung der körpereigenen Reparaturmechanismen
  • Knorpelschutz: Anregung der Knorpelzellen zur Neubildung von Knorpelmatrix
  • Schmerzreduktion: Abnahme von Reizungen und Druck im Gelenk
  • Verbesserung der Beweglichkeit: Wiederherstellung der Gelenkfunktion und Mobilität

Vorteile der svF-Therapie auf einen Blick

  • Verwendung körpereigener Zellen – keine Abstoßungsreaktionen oder Allergien
  • Minimalinvasiv und ambulant – kein Krankenhausaufenthalt erforderlich
  • Schonendes Verfahren mit schneller Erholungszeit
  • Langfristige Regenerationseffekte möglich
  • Verbesserung der Gelenkfunktion und Reduktion von Schmerzen
  • Geeignet zur Ergänzung anderer konservativer Therapien (z. B. Hyaluronsäure, PRP, Physiotherapie)

Für wen eignet sich die svF-Stammzelltherapie?

Die svF-Therapie kann eine sinnvolle Behandlungsoption sein für Patientinnen und Patienten mit:

  • Leichter bis mittelgradiger Arthrose großer Gelenke
  • Chronischen Gelenkschmerzen ohne ausreichende Besserung durch konventionelle Behandlungen
  • Frühstadien degenerativer Gelenkerkrankungen, um das Fortschreiten zu bremsen
  • Wunsch, eine Operation zu vermeiden oder hinauszuzögern

Grenzen und Sicherheit

Die svF-Therapie ist ein biologisch sicheres Verfahren, da ausschließlich körpereigene Zellen verwendet werden. Wie bei allen medizinischen Behandlungen gibt es jedoch Grenzen: Bei fortgeschrittener Arthrose mit vollständigem Knorpelverlust oder stark deformierten Gelenken ist die Wirkung eingeschränkt.
Wir beraten Sie individuell, ob diese Therapieform für Ihre Situation sinnvoll ist.

Wissenschaftliche Studien

Die Wirksamkeit und Sicherheit der stromal-vaskulären Fraktion wurde in zahlreichen klinischen Studien und Übersichtsarbeiten untersucht:

1. Prospektive, randomisierte Studie bei Kniearthrose (2024)

Titel: Intraartikuläre Injektion der SVF zur Behandlung der Kniearthrose
66 Patienten; signifikante Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung gegenüber Kontrollgruppe, keine schweren Nebenwirkungen.
Quelle: PubMed ID 40750958
Webadresse: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40750958

2. Systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse (2024)

31 Studien mit über 1.400 Patienten; SVF führte zu signifikanten Verbesserungen bei Schmerz und Gelenkfunktion über 12 Monate.
Quelle: Stem Cell Research & Therapy (2024)
Webadresse: https://stemcellres.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13287-024-04034-2

3. Review bis Mai 2021

9 Studien mit 239 Patienten; zeigte Sicherheit und klinische Wirksamkeit der SVF-Injektion bei Kniearthrose, jedoch noch heterogene Datenlage.
Quelle: PubMed ID 35991523
Webadresse: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35991523

4. Langzeit-Follow-up-Studie über 5 Jahre (2022)

126 Patienten mit Kniearthrose; 60 % der Behandelten zeigten nach 5 Jahren stabile Ergebnisse, deutlich weniger operative Eingriffe erforderlich.
Quelle: Stem Cell Research & Therapy (2022)
Webadresse: https://stemcellres.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13287-022-02788-1

5. Studie mit bildgebender Knorpelanalyse (2023)

Quantitative 3D-MRT-Analyse zeigte signifikante Zunahme von Knorpelvolumen und -dicke nach 12 und 24 Wochen.
Quelle: PubMed ID 36743417
Webadresse: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36743417

6. Multizentrische klinische Studie (2022)

123 Patienten mit Kniearthrose; nach 6 Monaten deutliche Verbesserungen in Schmerz- (VAS) und Funktionsscores (KOOS).
Quelle: Journal of Orthopaedic Surgery and Research (2022)
Webadresse: https://josr-online.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13018-022-03196-0

7. Retrospektive Studie bei 350 Patienten (Hüfte & Knie)

Verbesserte Schmerz- und Beweglichkeitswerte nach 3, 6 und 12 Monaten; keine schwerwiegenden Nebenwirkungen.
Quelle: Journal of Clinical Medicine Research (2021)
Webadresse: https://www.jocmr.org/index.php/JOCMR/article/view/4354

Wissenschaftliche Bewertung und Grenzen

  • Studien belegen eine gute Sicherheit und deutliche symptomatische Verbesserung nach SVF-Injektionen.
  • Erste Hinweise auf strukturelle Regeneration des Knorpels liegen vor.
  • Langfristige, groß angelegte randomisierte Studien sind noch im Aufbau.
  • Beste Ergebnisse zeigen sich bei früher bis mittelgradiger Arthrose und jüngeren Patienten.
  • Die Therapie wird derzeit als ergänzende, biologische Behandlungsoption zur Verzögerung des Krankheitsverlaufs angesehen.

Schonende Schmerztherapie bei Kniearthrose – ohne Operation

Chronische Knieschmerzen, insbesondere bei fortgeschrittener Arthrose, sind für viele Patientinnen und Patienten mit erheblichen Einschränkungen verbunden – im Alltag, beim Gehen oder beim Schlafen. Wenn konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, Medikamente oder Injektionen nicht mehr ausreichen und ein operativer Gelenkersatz noch nicht infrage kommt oder nicht gewünscht ist, kann eine moderne Nervenbehandlung mit Radiofrequenzenergie helfen:

Die Radiofrequenzablation (RFA) der so genannten genikulären Nerven ist ein schonendes, minimalinvasives Verfahren zur gezielten Schmerzlinderung im Bereich des Kniegelenks – ganz ohne Operation.

Was sind genikuläre Nerven – und wie entsteht der Schmerz?

Die genikulären Nerven sind kleine Nervenäste, die das Kniegelenk mit Schmerzreizen versorgen. Bei Arthrose oder anderen degenerativen Erkrankungen können diese Nerven überaktiv werden – die Folge sind dauerhafte Schmerzen, auch wenn die Entzündung im Gelenk selbst bereits abgeklungen ist.

Die Radiofrequenzablation unterbricht gezielt die Schmerzleitung dieser Nerven, ohne das Gelenk selbst zu verändern.

Wie funktioniert die Radiofrequenzablation genau?

  • Zunächst erfolgt ein diagnostischer Nervenblock: Die genikulären Nerven werden mit einem Lokalanästhetikum betäubt – bessern sich die Schmerzen deutlich, ist das ein Hinweis auf die korrekte Injektionsstelle und eine erfolgversprechende Therapie.
  • In einem zweiten Schritt folgt die eigentliche Radiofrequenzbehandlung:
    • Unter CT-Kontrolle werden feine Spezialsonden millimetergenau an die Zielnerven im Knie geführt.
    • Anschließend wird der Nerv durch kontrollierte Hitze (ca. 80°C für 60–90 Sekunden) thermisch beeinflusst.
    • Dadurch wird die Schmerzleitung unterbrochen, ohne den Nerv vollständig zu zerstören.
  • Die Behandlung erfolgt ambulant und dauert etwa 30–45 Minuten.

Für wen ist die Therapie geeignet?

Die RFA der genikulären Nerven eignet sich besonders für:

  • Patient:innen mit chronischer Kniearthrose, bei denen andere Therapien ausgeschöpft sind
  • Menschen, die keine Operation wünschen oder für eine Knie-TEP (Endoprothese) nicht geeignet sind
  • Patient:innen mit anhaltenden Schmerzen nach Knieprothesen-OP (postoperatives Schmerzsyndrom)
  • Bei allergischen Reaktionen oder Unverträglichkeiten gegenüber Medikamenten oder Implantaten

Vorteile der Radiofrequenzablation

  • Gezielte Schmerzlinderung ohne Operation
  • Ambulante, minimalinvasive Behandlung
  • Keine Vollnarkose erforderlich
  • Sehr gut verträglich – keine Belastung für Magen, Leber oder Kreislauf
  • Wirkdauer häufig 6–12 Monate oder länger
  • Wiederholbar bei erneutem Schmerzrückfall

Bitte beachten Sie:

  • Die Therapie wirkt ausschließlich auf die Schmerzleitung, nicht auf die Gelenkstruktur – sie ersetzt keine Knorpeltherapie
  • Sie ist reversibel – d.h. die betroffenen Nerven können sich im Lauf der Zeit regenerieren
  • Die Radiofrequenzablation der genikulären Nerven ist ein wirkungsvolles Verfahren bei chronischen Knieschmerzen – insbesondere dann, wenn andere Therapien nicht mehr greifen und eine Operation vermieden werden soll.

Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie individuell, ob dieses Verfahren für Sie geeignet ist.

Hochenergie-Induktionstherapie

Botoxtherapie

Botulinumtoxin (Botox®) in der interventionellen Schmerztherapie

Gezielte Muskelentspannung bei chronischen Schmerzen – effektiv, langanhaltend, gut verträglich

Botulinumtoxin ist vor allem aus der ästhetischen Medizin bekannt – doch es kann weit mehr. In der interventionellen Schmerztherapie nutzen wir Botox® gezielt als Muskelrelaxans, um chronische Schmerzen zu lindern, die durch anhaltende Muskelverspannungen, Fehlstellungen oder Reizungen entstehen.

Das Präparat wirkt direkt an der Schmerzwurzel – durch die gezielte Blockade überaktiver Muskeln oder Nervenverbindungen. Die Behandlung ist gut verträglich, präzise steuerbar und oft langanhaltend wirksam.

Wann kommt Botulinumtoxin in der Schmerztherapie zum Einsatz?

  • Myofasziale Schmerzsyndrome – z.B. im Bereich von Rücken, Nacken, Schultergürtel
  • Chronische Muskelverkrampfungen (Spastiken) – nach Bandscheibenvorfällen oder bei neurologischen Erkrankungen
  • Cervicogener Kopfschmerz / Spannungskopfschmerz / Migräne – vor allem bei muskulärer Mitbeteiligung
  • Piriformis-Syndrom / tiefe Beckenmuskelschmerzen – bei Reizung des Ischiasnervs durch verspannte Tiefenmuskulatur
  • Gesichtsschmerz, Bruxismus (Zähneknirschen) – z.B. bei masseterbezogenem Kieferpressen

Wie wirkt Botox bei Schmerzen?

Botulinumtoxin blockiert die Signalübertragung zwischen Nerv und Muskel, sodass sich verspannte Muskelareale entspannen können. Zusätzlich kann Botox auch die Freisetzung von Schmerzbotenstoffen (z.B. Substanz P, CGRP) hemmen – und somit den Schmerzreiz an sich reduzieren.

Die Folge:

  • Entspannung verspannter Muskelgruppen
  • Verbesserte Durchblutung und Beweglichkeit
  • Reduktion von Schmerzimpulsen im Nervensystem
  • Langfristige Entlastung für Gelenke und umliegende Strukturen

Wie läuft die Behandlung ab?

  • Aufklärung & Diagnostik: Wir klären sorgfältig ab, ob Botulinumtoxin für Ihre Schmerzsymptomatik geeignet ist.
  • Zielgerichtete Injektion: Das Medikament wird in exakt dosierter Menge mit einer feinen Nadel direkt in den Zielmuskel injiziert – ggf. unter Schnittbildkontrolle (CT / MRT)
  • Wirkungseintritt: Nach ca. 3–10 Tagen setzt die entspannende Wirkung ein.
  • Wirkdauer: Die Wirkung hält in der Regel 3 bis 6 Monate an – eine Wiederholung ist problemlos möglich.

Biopsie

Präzise, schonend und gezielt – unter bildgesteuerter Kontrolle

In vielen Fällen lassen sich Beschwerden, Schwellungen oder unklare Veränderungen erst dann zuverlässig behandeln, wenn eine eindeutige Diagnose vorliegt. Eine Biopsie – also die gezielte Entnahme einer kleinen Gewebeprobe – kann helfen, die Ursache von Beschwerden sicher festzustellen. In unserer Praxis führen wir diese Eingriffe minimalinvasiv und CT-gesteuert durch – präzise, schmerzarm und ambulant.

Tumortherapie

Die interventionelle Schmerztherapie bietet neben den vorbeschriebenen Schmerztherapien auch Möglichkeiten in der minimal invasiven Behandlung von Tumorerkrankungen.

Knochenschmerzen, die häufigste Komplikation von Knochenmetastasen, werden z.B. durch die Zerstörung der Knochenstruktur, Knochenhautirritationen und Nerveneinengungen hervorgerufen.

Viele Tumore können Metastasen bilden, die sich in verschiedenen Körperteilen ansiedeln können, darunter auch innerhalb der Wirbelsäule.

In unserer Praxis werden verschiedenen Verfahren in der Behandlung von Knochenmetastasen eingesetzt:

  • CT-gesteuerte Tumorbiopsie bei unklaren Befunden
  • CT-gesteuerte Radiofrequenzablation (RFA) zur lokalen, ablativen Therapie von Weichteil- und Knochentumoren
  • CT-gesteuerte Vertebroplastie bei pathologischen Wirbelfrakturen

Knochenmetastasen in der Wirbelsäule können zu Einengungen des Rückenmarkkanals und der Nervenkanäle führen. Weitere Komplikationen sind Instabilitäten und Frakturen, die es ebenfalls zu vermeiden gilt. 

Bei naturgemäß eingeschränkten Möglichkeiten der operativen Sanierung von fortgeschrittenen metastasierten Tumoren sowie bei begrenzter Effizienz der systemischen Chemotherapie und Strahlentherapie, besonders bei rückenmarksnahen Metastasen, können minimalinvasive, radiologisch gesteuerte Interventionen eine therapeutische Option bieten.

Ziel mikrotherapeutischer Interventionen ist dabei neben der lokalen Schmerzreduktion die Zerstörung des aktiven Tumorgewebes, eine lokale Druckentlastung und zuletzt die Vermeidung weiteren Tumorwachstums in dem betroffenen Wirbelkörper.

Die von uns genutzten mikrotherapeutischen Tumortherapien sind in erster Linie als palliative, ergänzende Behandlungen neben den Standardverfahren in der Onkologie anzusehen. Ihre Indikation ist meist gegeben, wenn trotz Standardverfahren Tumore oder Metastasen in Knochen und Wirbelsäule weiterwachsen und Komplikationen drohen.

Ziel dieser Therapien ist eine möglichst effektive Schmerzreduktion zur Verbesserung der Lebensqualität.

Radiologie
Schmerztherapie
Prävention